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    Die Magenspiegelungen werden in der Regel ab 7:00 Uhr durchgeführt.

    Termine müssen vereinbart werden.

    Um den Magen genau beurteilen zu können, muss dieser frei von Speiseresten sein.

    Nüchternheit ab ca. 20:00 Uhr am Vorabend ist die beste Voraussetzung (Minimum 6 Stunden), um diese Untersuchung durchführen zu können. Klare Getränke, wie Wasser oder Tee sind bis 2 Stunden vorher in kleinen Mengen erlaubt. Auch wichtige Medikamente dürfen Sie mit etwas Flüssigkeit bis 2 Stunden vor der Untersuchung einnehmen. Nach der Untersuchung dürfen Sie, wenn nicht etwas anderes vereinbart wird, nach 1 1/2 Stunden wieder normal essen und trinken. 

     

    Bringen Sie bitte zwei Handtücher mit.

     

    Die Untersuchung dauert im Regelfall nicht länger als 10 Minuten und verursacht keine Schmerzen.

    Wir bitten Sie den Magenspiegelungstermin am Tag vor der Untersuchung nochmals zu bestätigen. Sollten Sie verhindert sein, sagen Sie bitte freundlicherweise Ihren Termin frühzeitig ab.

    Durchführung einer Magenspiegelung Ablauf:

     

    Vor der Untersuchung wird der Rachen durch Aufsprühen eines lokalen Betäubungsmittels vorbehandelt. Ein Würgereiz wird hierdurch stark unterdrückt. Die Betäubung des Zäpfchens und Rachenraums kann ca. 90 Minuten anhalten (Kloßgefühl).
    Hieraus folgt: ca. 90 Minuten nach der Magenspiegelung nichts essen oder trinken.

     

    Auf Wunsch kann auch ein beruhigendes Medikament verabreicht werden. Für Sie bedeutet dies, dass Sie vor der Untersuchung keine Angst haben müssen. Die Gabe eines Beruhigungsmittels bedeutet eingeschränkte Geschäftsfähigkeit. Verkehrstüchtigkeit ist ebenfalls nicht gegeben. Hieraus folgt eine Arbeitsunfähigkeit für den Tag der Untersuchung (wer arbeiten muss, sollte auf die Gabe eines Beruhigungsmittels verzichten).

    Sie dürfen nach der Beruhigungsspritze nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen; lassen Sie sich also bringen und abholen oder nehmen Sie ein Taxi.

    Die Magenspiegelung wird in bequemer Linksseitenlage durchgeführt. Das Endoskop wird dann über den Mund in die Speiseröhre, den Magen und in den nachfolgenden Zwölffingerdarm unter Sicht vorgeführt. Beim langsamen Zurückziehen des Endoskops und Einblasen von kleinen Mengen Luft kann die Schleimhaut im Verdauungstrakt beurteilt werden.

    In der Regel werden kleine Gewebeproben (Biopsien) zur weiteren Untersuchung durch einen Spezialisten (Facharzt für Pathologie) entnommen. Diese Probeentnahmen sind nicht schmerzhaft.

    Die entnommenen Gewebeproben werden vom Pathologen aufbereitet und unter einem hoch auflösenden Mikroskop beurteilt. Der Grad der Magenschleimhautentzündung lässt sich hiermit sehr gut beurteilen. Magenkrebs oder dessen Vorstufen können frühzeitig erkannt werden.

    Der Magenkeim Helicobacter pylori wird ebenfalls sichtbar gemacht. Durch eine wiederholte Spiegelung kann der Erfolg einer Therapie kontrolliert werden.

     

    Haben Sie bitte keine Angst vor der Magenspiegelung, vielfach von "Freunden" oder Bekannten verbreitete "Horrorszenarien" treffen keinesfalls zu.

     

    Sprechen Sie uns bitte auf Ihre Sorgen und Ängste an.

     

     

    Weitere detaillierte Informationen über den Ablauf und die Notwendigkeit einer Magenspiegelung:

     

     

    Wie verläuft eine Magenspiegelung?

     

    Die Untersuchung ist nahezu schmerzfrei und dauert im Regelfall nur wenige Minuten.

    Der Ablauf  in unserer Praxis ist oben beschrieben.

     

    Wann wird eine Magenspiegelung durchgeführt?

     

    Eine Spiegelung ist angezeigt beim Verdacht auf

    • ein Magengeschwür,
    • ein Zwölffingerdarmgeschwür,
    • Gut- oder bösartige Veränderungen im Bereich des oberen Verdauungstraktes,
    • eine Magenblutung,
    • eine Infektion mit dem Magenbakterium Helicobacter pylori, die häufig bei einem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür vorliegt. Man weiß heute, dass sie auch bösartige Veränderungen wie Magenkrebs auslösen kann.

     

    Sinnvoll ist eine Magenspiegelung außerdem

    • bei unklaren Oberbauchbeschwerden,
    • zur Abklärung einer Magenschleimhautentzündung (Gastritis),
    •  zur Therapiekontrolle.

     

    Warum eine Magenspiegelung?

    • Mit Hilfe der Gastroskopie kann der Arzt den Zustand der Schleimhaut von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm genau beurteilen.
    • Krankhafte Veränderungen des oberen Verdauungstraktes können nur so frühzeitig erkannt werden.
    • Der größte Vorteil der Spiegelung besteht darin, dass gezielt und schmerzfrei Gewebeproben (Biopsien) entnommen werden können. Diese werden in dünne Scheiben geschnitten und angefärbt. Unter einem hoch auflösenden Mikroskop kann der Grad der Magenschleimhautentzündung beurteilt werden. Der Magenkeim Helicobacter pylori wird ebenfalls sichtbar gemacht. Außerdem lassen sich durch diese Methode mögliche bösartige Erkrankungen, wie z.B. Magenkrebs oder dessen Vorstufen, frühzeitig erkennen.
    • Durch eine wiederholte Spiegelung kann der Arzt beurteilen, ob die verordnete Therapie erfolgreich war.

     

    Was ist eine Magenspiegelung?

    Die Magenspiegelung ist eine Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms, bei der man mit Hilfe eines biegsamen optischen Instruments, im Fachjargon Endoskop genannt, die Beschaffenheit der Schleimhaut beurteilen kann.

    Das Endoskop wird durch die Mundhöhle über die Speiseröhre in den Magen eingeführt und von dort aus in den Zwölffingerdarm vorgeschoben. Über einen Video-Chip an der Spitze des Endoskops werden die Bildinformationen aus dem Inneren des Körpers auf einen Bildschirm übertragen. Der Arzt erhält so ein genaues Bild der Schleimhaut im oberen Verdauungstrakt.

    Außerdem kann durch das Endoskop eine flexible Zange eingeführt werden, mit deren Hilfe schmerzfrei Gewebeproben entnommen werden können. Anhand dieser Gewebeproben kann der Arzt feststellen, ob gut- oder bösartige Veränderungen der Magenschleimhaut oder eine Infektion mit dem Magenkeim Helicobacter pylori vorliegen.

     

    Magenspiegelungen werden seit vielen Jahren weltweit millionenfach durchgeführt. Aufgrund der dabei erworbenen Erfahrungen sowie steter und konsequenter Weiterentwicklung der Technik sind Komplikationen äußerst selten geworden.




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